Das Programm zur Fachtagung 2025

vom 9. – 11. Juli 2025

Mittwoch, 9. Juli 2025

Ort:  experimenta

Ab 09:00 Uhr

Möglichkeit zur selbstständigen Besichtigung der experimenta

Ab 15:30 Uhr

Anmeldung öffnet

17:00 Uhr

Tagungseröffnung

17:30 Uhr

Keynote: Zum Schluss das Wetter
Die Vorhersage für die kommenden 100 Jahre

Frank Böttcher

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Frank Böttcher nimmt uns in seinem Vortrag mit auf eine Weltreise durch das extreme Wetter unseres Planeten und liefert einen sehr gut verständlichen Überblick zum Stand der Wissenschaft. Was uns der Klimawandel wirklich alles bringen wird und wie die aktuellen politischen Entwicklungen in einem größeren Kontext zu sehen sind, kann ebenso erhellend wirken, wie seine Ausführungen zu den Prozessen in unseren Gehirnen. Am Ende werden Sie vom Wetter begeistert sein, ein paar neue Grundlagen für Zukunftsentscheidungen mehr kennen und ihr Gehirn nicht mehr unbeobachtet von sich selbst denken lassen wollen. Der mit den Outreach Award der Europäischen Meteorologischen Organisation ausgezeichnete Meteorologe ist Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und Veranstalter des ExtremWetterKongresses und der Deutschen KlimaManagementTagung.

19:00 Uhr

Gemeinsamer Ausklang mit Fingerfood und Getränken

Donnerstag, 10. Juli 2025

Ort:  Forum am Bildungscampus

09:00 Uhr

Begrüßung

09:15 Uhr – 09:45 Uhr

Impuls 1: Offene Zukunft und unsicheres Wissen: Kontroverse Fragen zur Gestaltung einer guten Zukunft mit Wissenschaft und Technik

Prof. Dr. Armin Grunwald, KIT Karlsruhe

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Der wissenschaftlich-technische Fortschritt hat die heutige Gesellschaft mit hohen Standards an Lebensqualität, Wohlstand, Mobilität und Gesundheit möglich gemacht. Parallel sind jedoch auch problematische Folgen eingetreten wie etwa Klimawandel, Artenschwund und Mikroplastik. Daher stellen sich komplexe Fragen zur weiteren Gestaltung des Fortschritts und der Nutzung seiner Ergebnisse, so etwa zur Energiewende, zur Digitalisierung, zu Landwirtschaft und Ernährung sowie zur Raumfahrt. Da die Zukunft offen und das Zukunftswissen unsicher ist, werden diese Diskussionen von vielen Kontroversen begleitet, so etwa, auf welchem Wege, mit welchen Technologien und mit welchen politischen Maßnahmen eine nachhaltigere Entwicklung erreicht werden kann. Diese Diskussionen sollten nicht nur von Experten, sondern auch von Bürgerinnen und Bürgern geführt werden, denn die Themen gehen uns alle an.

09:45 Uhr – 10:15 Uhr

Impuls 2: Komplexität verstehen: Systemisches Denken als Bildungsauftrag

Dr. Brigitte Bollmann, PH Zürich

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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist als überfachliches Ziel in den Lehrplänen der obligatorischen Schulen der Schweiz wie auch in Deutschland fest verankert. BNE ist thematisch breit angelegt und beschäftigt sich mit naturwissenschaftlichen, ökologischen, geografischen, wirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen und/oder ethischen Fragestellungen. Interdisziplinäre Betrachtungsweisen sind für Fragestellungen einer BNE unerlässlich und erfordern den Umgang mit Komplexität.
In den letzten Jahren hat sich ein breiter Konsens gebildet, dass systemisches Denken im Sinne eines ganzheitlichen überfachlichen Zugangs eine Schlüsselkompetenz im Umgang mit Komplexität darstellt. Bestimmte systemische Konzepte haben sich in verschiedenen Fachdisziplinen bereits etabliert. Begriffe wie Ökosysteme, Wirtschaftssysteme und Gesellschaftssysteme sind weit verbreitet und stehen für systemische Betrachtungsweisen. In den obligatorischen Schulen hingegen liegt der Fokus nach wie vor stark auf dem Erwerb von fachspezifischem Wissen und analytischem Denken. Ganzheitliche Betrachtungsweisen werden nur marginal behandelt und dann meist aus einer Fachperspektive.
Dieser Vortrag geht der Frage nach, welche Grundlagen, Betrachtungsweisen oder Erfahrungen zum systemischen Denken bereits in der obligatorischen Schulzeit vermittelt werden sollten, damit künftige Generationen neben ihren analytischen Fähigkeiten auch einen ganzheitlichen Umgang mit Komplexität erlernen und auf einen überfachlichen Austausch vorbereitet sind.

10:15 Uhr

Kaffeepause

10:45 Uhr – 11:15 Uhr

Impuls 3: 1 % Inspiration and 99 % Fun: Aktuelle Forschung in den Technischen Sammlungen Dresden

Roland Schwarz, Technische Sammlungen Dresden

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Mit einem Escape-Room, mehreren Sonderausstellungen im „Schaufenster der Forschung“, einem Schülerlabor und einem Bildungs-Makerspace haben die Technischen Sammlungen Dresden in den letzten Jahren begonnen, spielerische und aktivierende Science-Center-Formate zu hochkomplexen Themen aus Wissenschaften und aktueller Technologieforschung zu entwickeln. Dabei ging es bis jetzt u.a. um Quantenphysik, Klimawandel, Zellbiologie, KI und digitale Kommunikation. Die Projekte entstehen jeweils in Kooperationen mit der TU Dresden und ihren Exzellenzclustern sowie weiteren regionalen Forschungsinstituten, die sowohl finanzielle Mittel und ihre wissenschaftliche Expertise, als auch ihre Begeisterung und ihr Engagement für Forschung und Innovation und auch für Wissenschaftskommunikation in die Zusammenarbeit einbringen.
Nach einem Rückblick auf ausgewählte Projekte soll die Frage diskutiert werden, welche Erwartungen Forschungseinrichtungen und Science Center an die Kooperation richten. Welche Ziele verfolgen sie? Wie wichtig ist es für beide Seiten, einerseits Wissen und Bildung zu vermitteln, andererseits den Besuchenden ein besonderes und faszinierendes Erlebnis zu ermöglichen und nicht zuletzt dabei auch das Image der eigenen Institution und der Fachdisziplin zu verbessern? Dabei werden die Ergebnisse einer Befragung der Kooperationspartner:innen nach ihren Motiven und Erfahrungen vorgestellt. Und wie reagieren die Besuchenden? Ein Ergebnis: Edisons berühmter Satz, „Genius is one percent inspiration, ninety-nine percent perspiration“ muss umgeschrieben werden.

11:15 Uhr – 11:45 Uhr

Moderierte Fragerunde zu den Impulsen

12:15 Uhr

Mittagspause

13:45 Uhr – 14:15 Uhr

Marktplatz I: Elevator pitches der Vorstellenden 

14:15 Uhr – 15:30 Uhr

Marktplatz II: Explore!

15:30 Uhr

Kaffeepause

16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Marktplatz III: Debatte!

19:00 Uhr

Gemeinsames Abendessen

Ab 20:00 Uhr – 22:00 Uhr

Dessert im Foyer und Besuch der experimenta Sonderausstellung Natur.Schau.Spiele   

Freitag, 11. Juli 2025

Ort: AIM am Bildungscampus

09:00 Uhr – 10:30 Uhr

Workshops 1 – 3

1. Systemisches Denken in der Praxis: Interaktive Zugänge für den Einstieg

Dr. Brigitte Bollmann

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Nach dem Impulsreferat zur Bedeutung des systemischen Denkens im Umgang mit Komplexität geht es in diesem Workshop um die Frage, wie Systemdenken konkret erlernt werden kann. Dabei werden die Grundlagen systemischen Denkens sowie Möglichkeiten zur schrittweisen, altersgerechten Einführung aufgezeigt. Die Teilnehmenden lernen dazu praxiserprobte und evaluierte Methoden sowie Materialien kennen, die unter anderem an den Pädagogischen Hochschulen Zürich und St. Gallen entwickelt wurden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Unterricht der 5. bis 9. Jahrgangsstufe (alle Fächer), mit Anpassungsoptionen für ein jüngeres bzw. älteres Publikum.
Einzelne Übungen und Spielformen werden im Workshop erprobt und bezüglich der zugrundeliegenden Konzepte des systemischen Denkens reflektiert. Das Erfahrungslernen und die Verknüpfung zur Lebenswelt der Lernenden stehen dabei im Mittelpunkt.

 

2. Wissensvermittlung unter Druck – Umgang mit Verschwörungserzählungen und
Rechtspopulismus

Matthias Müller

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In von Krisen und Ängsten geprägten Zeiten verbreiten sich vermehrt Verschwörungserzählungen und autoritäre Politikvorstellungen haben Konjunktur. Die Ablehnung demokratischer Institutionen und das Infragestellen von Wissenschaft wird vom Rechtspopulismus und Rechtsextremismus aktiv betrieben. Wie kann mit diesen Herausforderungen in Ausstellungen und Veranstaltungen souverän umgegangen werden? Wer ist erreichbar, wer vielleicht nicht mehr? Der Workshop will eine Auseinandersetzung mit den Themen anstoßen und Impulse zum Handeln geben.

 

3. Wissenschaftskommunikation partizipativ gestalten!?

Philipp Schrögel
Dr. Kathrin Kösters

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Das heutige Verständnis von Wissenschaftskommunikation geht über das bloße Informieren der Öffentlichkeit über wissenschaftliche Ergebnisse hinaus. Wissenschaft ist eng mit der Gesellschaft verwoben und lässt sich nicht von gesellschaftlichen, politischen und ethischen Überlegungen trennen. Dies gilt insbesondere für komplexe, vielschichtige Herausforderungen wie die Klimakrise oder die Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz. Partizipative Ansätze gestalten diese Schnittstelle und ermöglichen Dialoge und die gemeinsame Schaffung von Wissen. Dabei geht es zum einen darum, eine gemeinsame Ausgangsbasis der wissenschaftlichen Hintergründe und der weiteren Themenaspekte zu schaffen. Zum anderen, dazu eine angemessene Form für den Austausch zu gestalten, welche die Komplexität des Themas abbilden kann. Der Workshop lädt die Teilnehmenden ein, darüber nachzudenken, wie eine sinnvolle Interaktion gestaltet werden kann. Gemeinsam diskutieren sie vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen: Welche Ziele können partizipative Formate verfolgen? Welche Formate gibt es für Partizipation? Welche Besonderheiten gelten für die Umsetzung in Science Centern und Museen? Wie knüpfen partizipative Formate an Forschung, die Vermittlung im Museum und andere Kommunikationsformate an, in welchen Bereichen und mit welchen Zielen können sie umgesetzt werden? Wie können wissenschaftlich und gesellschaftlich komplexe Themen am besten adressiert werden? Welche Hürden und Probleme können bei einer Umsetzung auftreten?

10:30 Uhr

Kaffeepause

11:00 Uhr – 12:30 Uhr

Workshops 4 – 6

4. Geht es auch einfacher? Ein Workshop zu Einfacher Sprache in Ausstellungen.

Julia Debelts

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Texte in Ausstellungen sind oft schwer zu lesen. Sie sind zu lang, zu schwer und zu langweilig. Hier hilft Einfache Sprache: Die Texte werden verständlicher und das Lesen macht mehr Spaß. Kommen Sie in den Workshop und probieren Sie es aus …

 

5. Mit Klimaforschungsleugnern diskutieren ohne den Verstand zu verlieren

Bärbel Winkler

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Populäre Mythen und Irreführungen wie „Die Forschung ist sich noch gar nicht sicher über die Ursache des Klimawandels“ oder „So einen heißen Sommer gab es auch schon in meiner Kindheit“ oder „Sollen doch erst einmal China und Indien etwas tun“ erschweren die Kommunikation zum Klimawandel. Dieser Workshop beleuchtet die häufigsten „Argumente“ von sogenannten Klimawandel-Skeptikern und -Leugnern und fragt, wie man sinnvoll mit ihnen umgehen sollte. Nach einem theoretischen Input und einem Quiz zu den Leugnungstechniken werden gemeinsam mit den Teilnehmenden des Workshops beispielhafte Aussagen bearbeitet, typische Argumentationsstrategien von antiwissenschaftlicher Desinformation analysiert und eigene Erfahrungen diskutiert. Dieser Workshop richtet sich an alle, die bereits mit Mythen rund um den Klimawandel konfrontiert waren und/oder für die Zukunft damit rechnen.

 

6. Spielerisch-kreativ mit KI tüfteln

Ryan Jenkins

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Entdecken Sie spaßige und erfinderische Möglichkeiten, mit KI-Tools zu basteln, um einen Einstieg in diese aufstrebenden Technologien zu finden. In diesem praktischen Workshop werden die Teilnehmenden prädiktive und generative KI-Konzepte erforschen, indem sie einfache und gut verfügbare analoge und digitale Elemente wie Pappe, Wackelaugen, selbstgebaute Schalter, Scratch-Code und Makey Makey Boards verwenden.
Nach dem eigenen Bau von Prototypen und dem Austausch von Ideen wird es eine Diskussion darüber geben, wie diese Elemente in verschiedenen Bildungsbereichen eingesetzt werden können. Ryan Jenkins wird von seinen Erfahrungen berichten, die er im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg bei der Durchführung ähnlicher Workshops mit jungen Lernenden in Schulen, Bibliotheken und außerschulischen Einrichtungen gemacht hat. Die Teilnehmenden werden mit neuen Ideen und praktischen Tipps für den spielerischen und kreativen Umgang mit KI-Technologien nach Hause gehen.

12:35 Uhr – 12:50 Uhr

Abschlussrunde und Ende der Veranstaltung

Hilfe zum Buchungsvorgang erhalten Sie unter +49 (0) 7131 88795 – 254 oder inter.aktion@experimenta.science.

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Frank Böttcher

Frank Böttcher

Frank Böttcher, geboren 1968, ist Veranstalter des ExtremWetterKongresses, der Deutschen KlimaManagementTagung und der METKOM, dem Jahrestreffen der Wettermoderatoren. Er ist führender Experte im Themenfeld „Extremwetter im Klimawandel“, Buchautor, Speaker, Podcaster und Wettermoderator sowie Mitglied im Netzwerk Recherche, Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und in zahlreichen Ehrenämtern tätig.

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Prof. Dr. Armin Grunwald

Prof. Dr. Armin Grunwald

Armin Grunwald, Prof. Dr., Studium von Physik, Mathematik und Philosophie. Seit 1999 Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit 2002 auch Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Seit 2007 auch Professor für Technikethik und Technikphilosophie am KIT.
Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) seit 2009, Mitglied im Präsidium von acatech seit 2014. Mitglied der Endlagerkommission des Deutschen Bundestages 2014-2016. Mitglied in der Ethik-Kommission für autonomes und vernetztes Fahren des Bundesverkehrsministeriums 2016/2017. Ko-Vorsitzender des Nationalen Begleitgremiums Endlagersuche seit 2020. Mitglied des Deutschen Ethikrates seit 2021.
Arbeitsgebiete: Theorie und Methodik der Technikfolgenabschätzung, Digitalisierung, Technikethik, nachhaltige Entwicklung.

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Dr. phil. Brigitte Bollmann

Dr. phil. Brigitte Bollmann

Dr. phil. Brigitte Bollmann ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich für angehende Lehrpersonen der Sekundarstufe I mit den Schwerpunkten Mathematikdidaktik, Bildung für nachhaltige Entwicklung und berufspraktische Ausbildung. Nach langjähriger Tätigkeit als Sekundarlehrerin absolvierte sie ein Zweitstudium in Psychologie, Umweltwissenschaften und sowie Pädagogik und doktorierte zum Thema Systemisches Denken an der Sekundarstufe I. Dabei ging es um die Frage, wie Jugendliche den Umgang mit Komplexität einer BNE erlernen können. Sie ist Mitentwicklerin des Buches Systemdenken fördern und leitete mehrere Weiterbildungskurse in der Schweiz und in Deutschland zur Einführung von Systemdenken für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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Roland Schwarz

Roland Schwarz

Roland Schwarz *1960, geboren in Soest/Westfalen; Historiker; Themenschwerpunkte: Technik- und Wissenschaftsgeschichte, Stadtgeschichte; Projekte u.a. für LVR-Industriemuseum, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Deutsches Hygiene-Museum, Stadtmuseum Dresden; seit 2010 Direktor der Technischen Sammlungen Dresden, Mitglied im Vorstand der Forschungsallianz DRESDEN-concept und des Landesverbandes Industriekultur Sachen.

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Julia Debelts

Julia Debelts

Julia Debelts, Dipl. Kultpäd., M. A., M. A., ist seit 2023 als Projektleiterin für die Ausstellungen im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim verantwortlich. Davor war sie Geschäftsführerin des Kindermuseums Zinnober in Hannover. Seit über 30 Jahren arbeitet sie außerdem freiberuflich als Ausstellungsgestalterin.

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Matthias Müller

Matthias Müller

Matthias Müller arbeitet seit 2007 als Berater bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR). Als Diplom-Sozialpädagoge und Trainer in der politischen Bildung berät und schult er soziale und kirchliche Einrichtungen, Museen, Gedenkstätten, Parteien und weitere Institutionen und Einzelpersonen zu den Schwerpunkten Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Gender. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge und unterstützt Akteure und Akteurinnen bei der Entwicklung von Handlungsstrategien gegen diese Herausforderungen.

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Philipp Schrögel

Philipp Schrögel Foto Tobias Schwerdt

Philipp Schrögel studierte Physik und Public Policy. Er arbeitete als Berater und Moderator für Bürgerbeteiligung, forschte am Karlsruher Institut für Technologie, der Universität Heidelberg und der TU Chemnitz zu Wissenschafts­kommunikation und Partizipation. Er entwickelte eine Vielzahl innovativer Wissenschafts­kommunikations­formate. Seine Schwerpunkte in Forschung und Praxis liegen auf kreativen und partizipativen Formen der Wissenschafts­kommunikation, mit dem Ziel, diese zugänglicher zu machen. Zuletzt koordinierte er im Projekt PartWiss einen übergreifenden Leitfaden zu Partizipation in der Forschung.

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Kathrin Kösters

Kathrin Kösters Foto David von Becker.

Kathrin Kösters entwickelt seit 20 Jahren Formate, die zum Dialog auf Augenhöhe einladen, untersucht, wie man Menschen unabhängig von ihrem Vorwissen neugierig machen kann und beschäftigt sich mit der spielerischen Vermittlung von Wissenschaft(en). Sie hat Kommunikations- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Museologie an der Universität Wien studiert und bereits während ihres Studiums als Kulturvermittlerin in verschiedenen Ausstellungen gearbeitet. Am Futurium ist sie in der Abteilung Strategie und Inhalte u.a. für die Aufbereitung gesellschaftlich relevanter Zukunftsthemen mitverantwortlich und beschäftigt sich mit konzeptionellen Fragen zu Partizipation und sozialer Inklusion.

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Bärbel Winkler

Bärbel Winkler

Bärbel Winkler beschäftigt sich neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als SAP-Systemanalystin seit 18 Jahren intensiv mit dem Thema Klimawandel und hilft seit 2010 bei der Webseite Skeptical Science mit, wo sie zunächst damit anfing, Widerlegungen für „beliebte“ Falschinformationen ins Deutsche zu übersetzen. Seit 2013 koordiniert sie die Übersetzungaktivitäten in über 20 Sprachen, veröffentlicht eigene Blog-Artikel und ist Mitverfasserin einiger wissenschaftlicher Studien zum Konsens in der Klimawissenschaft (Cook et al. 2013, Cook et al. 2016, Skuce et al. 2017). Weitere Infos und Links zu den Veröffentlichungen finden Sie auf ihrer Skeptical Science Profilseite.

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Ryan Jenkins

Ryan Jenkins

Ryan Jenkins ist ein Pädagoge und Ausstellungsmacher aus Kalifornien, der derzeit in Freiburg im Breisgau lebt. Er betreibt ein kreatives Studio namens Wonderful Idea Company und hat mit dem Exploratorium, dem Tinkering School Cabaret Mechanical Theater und der LEGO Foundation zusammengearbeitet, um spielerische und fesselnde Erfahrungen mit Kunst und Wissenschaft zu entwickeln.