Sekundarstufe II

Nano – klein aber oho!

Themenfeld: Chemie // Klasse: Kursstufe
In diesem Kurs stellen wir Gold-Nanopartikel her und bestimmen deren Größe durch eine Fotometermessung. Dabei erleben die Schülerinnen und Schüler welchen Einfluss die Nanotechnologie auf unser tägliches Leben hat.

Die interdisziplinäre Wissenschaft der Nanotechnologie zählt zu den Technologien der Zukunft – wir machen sie erlebbar. Im Kurs stellen die Schülerinnen und Schüler ausgehend von einer Goldsalzverbindung und durch eine Redoxreaktion Gold-Nanopartikel her. Wir verwenden dazu ein Minilabor-System. 

Mit dem Tyndall-Effekt weisen wir Unterschiede zwischen kolloidalen und echten Lösungen nach. Der durchschnittliche Radius der selbst hergestellten Gold-Nanopartikel wird fotometrisch mittels Absorptionsspektroskopie gemessen. Anhand ihres Einsatzes in Biosensor und Katalysator zeigen wir auf, welche Rolle die Gold-Nanopartikel in unserem Alltag spielen.

Bezug zu Bildungsplaninhalten

  • Erläuterung anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung am Beispiel einer ausgewählten Stoffgruppe aus wissenschaftshistorischer, aktueller und zukunftsorientierter Perspektive (z. B. Farbstoffe, Waschmittel, Pharmazeutika, Nanomaterialien, Komplexverbindungen, Silikone)

gewünschte Vorkenntnisse
Folgende Themen bzw. Begriffe sollten im Vorfeld (wenn möglich mit Beispielen) besprochen werden:

  • Redox-Reaktion
  • nano
  • Tyndall-Effekt
  • Biosensor
  • Katalysator
  • Kursdauer
    3,5 Stunden
  • Kursort
    Bis Januar 2019 auf unserem Wissenschaftsschiff „MS experimenta“. Ab Februar 2019 im Louis-Brüggemann-Labor
  • Start
    9:15 Uhr oder 14:00 Uhr
  • Teilnehmerzahl
    max. 26 Teilnehmer
  • Kosten
    Kosten: 5,00 Euro Materialkosten pro Teilnehmer, mindestens 60,00 Euro. Sollte die Kursgebühr aufgrund geringer Teilnehmerzahlen unter den Mindestbetrag fallen, so wird der Mindestbetrag erhoben. Zwei Begleitpersonen haben freien Eintritt.